Über ein Firefox-Addon lässt sich Grooveshark weiterhin von Deutschland aus nutzen. Die Erweiterung switcht beim Aufruf der Hauptseite auf einen ausländischen Proxy und schaltet diesen nach erfolgreicher Überprüfung der IP wieder aus (Die Switch-Time lässt sich in den Einstellungen ändern). Somit lässt sich die Seite danach mit gewohnter Geschwindigkeit nutzen.
Da der Proxy nach dem Aufruf von http://grooveshark.com solange weiter benutzt wird, wie in den Optionen angegeben, empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen, den Wert auf 1000ms zu verkürzen.
Links:
Grooveshark Unlocker
Eine Sicherheitslücke im Xorg Server 1.11 ermöglicht es, den “Sperr-Manager” eines Systems ohne die Eingabe eines Passwortes zu umgehen. Um das zu tun, muss nur die Tastenkombination Strg+Alt+* (Stern auf dem Nummernblock) benutzt werden. Das heißt, jedes Linux das Xorg in der Version 1.11 benutzt, kann von einer beliebigen Person entsperrt werden, ohne dass diese das Passwort wissen muss.
Die benutzte Xorg-Version lässt sich über folgenden Befehl ermitteln:
X -version
Hintergrund
Die oben genannte Tastenkombination wurde vor einigen Jahren eingeführt, um Fenster welche die Maus und/oder die Tastatur gefangen haben, zu “killen”, d.h. abzuschießen. Das Programm, welches den jeweiligen Sperrbildschirm anzeigt, macht im Prinzip nichts anderes als ein Fenster im Vollbildmodus zu erstellen und alle Maus- und Tastaturevents abzufangen. Also lässt es sich über die Tastatur prima beenden.
Links:
webupd8
Ich finde Unity nicht schlecht, im Gegenteil.
Schon bei der Veröffentlichung der ersten Version liebäugelte ich mit der Desktopoberfläche von Cannonical. Optisch gesehen ist Unity wirklich hübsch und auch das Verrutschen der Menüleisten an den oberen Bildschirmrand finde ich eine gute Lösung. Als ich aber Version 11.10 von Ubuntu testete, war ich schon etwas enttäuscht, und zwar aus folgendem Grund: Wenn ich ein Fenster öffne, wird es im sogenannten “Dash” (quasi die Taskleiste) logischerweise als aktiv markiert.
Wie minimiere ich nun das Fenster wenn ich es nicht mehr im Vordergrund haben will? Ich drücke auf das Symbol in der Taskleiste, genauso wie man es von anderen Oberflächen gewohnt ist. Aber es tut sich nichts. So oft ich auch drücke, das Fenster bleibt im Vordergrund! Also bin ich gezwungen, auf den Minimieren-Button in der Titelleiste des jeweiligen Fensters zu klicken. Das will ich aber nicht, ich bin den anderen Weg gewohnt. Und genau deswegen habe ich Unity schon am Anfang recht schnell wieder den Rücken gekehrt.
Manch einer wird sich jetzt vielleicht denken “Was für ein Verrückter”. Mir aber egal. Es stört mich einfach. Der Grund ist einzig und allein der: Will ich auf den ultrakleinen Minimieren-Button klicken, muss ich mit der Maus fast auf den Milimeter genau dorthin navigieren. Drücke ich jedoch auf das Symbol im Dash, habe ich eine viel größere Fläche zum Interagieren und es ist außerdem viel intuitiver. Klicki-Bunti von Feinsten quasi.
Tut mir Leid, aber so kann ich nicht arbeiten.
Falls jemand weiß, wie sich diese Funktion nachrüsten lässt, darf (nein muss!) er/sie gerne einen Kommentar hinterlassen.
Die Keyboards der G-Serie sind die Teile mit beleuchteten Tasten und einigen Zusatzbuttons für erweiterte Funktionen. Leider bietet der Hersteller keinen Treiber für Linux-Systeme an, weshalb man normalerweise nicht alle Features nutzen kann und sich auch die Beleuchtung nicht ändern lässt.
Zum Glück gibt es ein hübsches Projekt namens gnome15. Mithilfe dieser Programmsammlung lassen sich alle Funktionen der jeweiligen Tastatur auch unter GNU/Linux nutzen.
Die Entwickler selbst drücken es so aus:
Gnome15 provides a panel indicator (or applet), configuration tool, macro system and plugin framework for the Logitech G series keyboards, including the G15 and G19. The intention is to provide the best integration with the Linux desktop possible, using the standard protocols and libraries where appropriate.
Dabei sollen folgende Modelle kompatibel sein:
- G19
- G15
- G13
- G110
- G510
- G11
Bei meiner G510 funktioniert es jedenfalls ziemlich gut, es sind auch recht viele Plugins für das LCD dabei. So lassen sich z.B. mithilfe von mplayer Videos auf dem Display abspielen. Zudem lassen sich Makros für die G-Tasten erstellen (So wie man es eben von Windows gewohnt ist).
Ich nutze gnome15 übrigens unter KDE, es ist also nicht auf den Gnome-Desktop beschränkt.
Für einige Distributionen werden bereits fertige Pakete angeboten.
Unter GNU/Linux-Systemen hat man nicht – wie unter Windows – nur eine Arbeitsumgebung zur Verfügung, sondern gleich mehrere. Jeder dieser Manager hat seine Vor- und Nachteile, die ich im Folgenden erläutern werde. Dieser Artikel dient als kleine Übersicht und zeigt auf, welches Desktop-System man auf welchen Rechnern verwenden kann/sollte. Auf Unity wird nicht eingegangen, da es eine Eigenentwicklung von Ubuntu und somit für andere Distributionen obsolet ist.
Die Screenshots stammen von den verlinkten Projektseiten.
Was ist eine Desktop-Umgebung?
Eine Desktop-Umgebung enthält die Elemente, die für den alltäglichen Umgang mit einem PC benötigt werden. Dazu zählt z.B. neben Taskleiste und Fensterdesign auch der Desktop selbst. Zudem sind grundlegende Programme wie Texteditor oder Medienplayer enthalten. Das Desktop-Environment ist vereinfacht ausgedrückt verantwortlich für die Usability eines Systems mit grafischer Oberfläche.
KDE

KDE ist eine beliebte Arbeitsumgebung, die sich vom Design her recht stark an Windows-Systemen anlehnt. So gibt es die klassische Taskleiste am unteren Bildschirmrand, in der u.a. offene Anwendungen angezeigt werden. Zudem gibt es zahlreiche Effekte, wie z.B. transparente Fenster. Das KDE-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, eine moderne Arbeitsoberfläche für UNIX-artige Systeme zu bilden. Ein großer Pluspunkt ist die sehr hohe Anpassbarkeit. Dafür ist KDE leider auch sehr ressourcenhungrig und somit nicht für schwächere und ältere PCs geeignet.
Gnome2
…soll besonders benutzerfreundlich und einfach sein. Gnome ist neben KDE das verbreiteste Environment. Neben einer Taskleiste am unteren Rand gibt es noch das Panel am oberen Bildschirmrand, wo Programme gestartet und Benachrichtigungen angezeigt werden können. Version 2 von Gnome wird seit der Veröffentlichung von Gnome 3 nicht mehr weiterentwickelt und sollte daher bei Neuinstallationen nicht mehr verwendet werden. Durch die große Beliebtheit der 2. Version entstanden aber einige Forks, die das Feeling beibehalten wollen. Ein Beispiel hierfür ist Mate.
Gnome3

Die dritte Version des Gnome-Projekts teilte die Linux-Gemeinde nach der Veröffentlichung in zwei Gruppen: Die einen hassten es, die anderen liebten es. Grund dafür war/ist das völlig neue Bedienkonzept. Bei Gnome3 sollen nicht mehr die einzelnen Programme im Vordergrund stehen, sondern die auszuführenden Aufgaben (Activities). Das äußert sich zum Beispiel darin, dass standardmäßig keine Taskleiste mehr vorhanden ist, in der geöffnete Programme angezeigt werden. Daraus folgend lassen sich auch die Fenster nicht mehr minimieren. Eine sehr gute Lösung hat hier meiner Meinung nach das LinuxMint-Team gefunden. In der 12. Version der Distribution wird zwar Gnome3 verwendet, allerdings sind einige Änderungen vorgenommen worden, um das Feeling eines klassischen Desktops beizubehalten.
XFCE

XFCE ist hauptsächlich für etwas schwächere Computer wie Notebooks oder Netbooks geeignet. Es präsentiert sich standardmäßig sehr schlicht, läuft jedoch auch sehr flott. Auch diese Desktopumgebung ist recht gut für Umsteiger geeignet, die den Windows-Stil gewohnt sind. Die Bedienung dürfte aufgrund der gewohnten Elemente kein Problem darstellen. XFCE ist ebenfalls unter ehemaligen Gnome2-Nutzern ziemlich beliebt; nach dem Versionssprung auf Gnome3 bevorzugten es viele User, Gnome vorerst den Rücken zu kehren. So stieg zum Beispiel Linus Torvalds auf XFCE um.
LXDE

Für Low-End-Geräte sehr empfehlenswert ist das Lightweight X11 Desktop Environment. Es ist XFCE relativ ähnlich. Der größte Unterschied ist, dass hier auf leichtgewichtigere Komponenten gesetzt wird. Das verschafft LXDE einen großen Pluspunkt bei der Geschwindigkeit. Beim Ressourcenverbrauch liegt die Umgebung eindeutig vor allen Alternativen. Natürlich wirkt sich das auch Positiv auf den Akkuverbrauch aus.
Fazit und Empfehlung
Es gibt nicht die ultimative Desktopumgebung. Bei der Auswahl sollte man sich überlegen, was für Ansprüche man hat und wie es mit den Hardwarespezifikationen des Computers ausschaut. Der persönliche Geschmack spielt natürlich auch immer eine große Rolle (Siehe Gnome3). Das optimale System lässt sich ohnehin nur durch Ausprobieren zusammenbasteln, daher einfach mal einige Umgebungen in einer VM ausprobieren.
Ich persönlich empfehle Gnome3 und KDE für Tower-PCs oder einigermaßen aktuelle Notebooks. Hat man einen etwas schwächeren Laptop, sollte man sich unbedingt mal XFCE anschauen. Auf Netbooks ist LXDE meine erste Wahl.
cat <file> | espeak -v <language> -s <speed>
Beispiel:
cat liesmichvor.txt | espeak -v DE -s 100
Dependencies:
eSpeak
Heutzutage hat so ziemlich jeder Deutsche mit Internetanschluss auch einen Account bei Facebook. Es ist ja auch eine tolle Sache, oder? Du kannst alles, was du willst mit deinen Freunden Kontakten tauschen. Ganz egal ob es Texte, Bilder oder Videos sind; mit Facebook ist das alles möglich. Und das Beste: Es ist absolut kostenlos!
Wirklich?
Nun, zumindest kostet es dich kein Geld. Dafür bezahlst du den Dienst aber mit etwas viel wertvollerem: Deinen (persönlichen) Daten. Denn alles, was du bereits auf Facebook gestellt hast und noch stellen wirst, wird von dem Konzern weiterverkauft. Für Werbezwecke zum Beispiel. Aber auch ein Geheimdienst könnte Zugriff auf all deine Daten bekommen. Selbst wenn du irgendetwas von dir wieder löschst, bleibt es doch auf den Servern von Facebook. Es wird nur nicht mehr angezeigt.
Aber gibt es denn eine Alternative?
Ja, und zwar eine sehr gute: Diaspora*.
Was ist Diaspora*?
Diaspora* setzt genau da an, wo Facebook versagt: Beim Datenschutz. So werden KEINE Daten von dir an Dritte weitergegeben. Trotzdem sind alle wichtigen Funktionen eines Social Networks vorhanden. Zudem hast du die volle Kontrolle darüber, wer deine Posts und Daten sehen darf. Es kommt ein System ähnlich den „Circles“ in Google+ zum Einsatz.
Ein weiterer Vorteil ist die Dezentralisierung. Bei Diaspora* kann man sich auf einem von vielen sogenannten „Pods“ registrieren, z.B. https://joindiaspora.com/. Somit ist es unmöglich, dass ein Unternehmen Zugriff auf alle Daten bekommen kann. Für weitere Aspekte verweise ich gerne auf einen Artikel meines Bloggerkollegen DSIW. Wer interessiert ist, sollte sich diesen unbedingt durchlesen. Der einzige Nachteil bei Diaspora* ist, dass noch recht wenige User registriert sind. Umso wichtiger ist es, das Projekt bekannter zu machen.
Wer eine Einladung für den Dienst möchte, kann mich gerne kontaktieren oder ein Kommentar schreiben. Meine Diaspora-ID ist m4gu5@joindiaspora.com.
Links:
Facebook – Die Datenkrake!
Videos über Facebook
Diaspora* – Next Online Revolution
Warum Facebook längst nicht alle Daten rausrückt – zeit.de
Update: Die Lücke ist am 01.11.2011 geschlossen worden.
Durch eine Lücke im Nachrichtensystem von Facebook ist es möglich, *.exe-Dateien an eine beliebige andere Person zu versenden.
Die Schwachstelle liegt bei der Prüfung des Dateiformats anhand der File-Endung.
Nehmen wir beispielsweise die Datei “test.exe”. Will man diese an eine Nachricht anhängen, wird geprüft, ob der Dateiname mit “.exe” endet. Das Anhängen der EXE ist also in diesem Fall nicht möglich. Wird jetzt aber im passenden POST-Request der Wert von filename auf “test.exe ” gesetzt, also noch ein Leerzeichen hinzugefügt, ist bereits der gesamte Mechanismus ausgehebelt. Facebook macht keine Beanstandungen und lässt die Datei zu.
Ich habe das Ganze selbst getestet und kann sagen, dass es funktioniert.
Quelle: Facebook Attach EXE Vulnerability – securitypentest.com







