[GNU/Linux] Twitter-Client für’s Terminal


Einleitung

Twidge hatte ich ja schonmal in einem Artikel erwähnt. Mit dem Tool lässt sich Twitter vom Terminal aus benutzen. In diesem Blogpost möchte ich ein wenig auf die Installation und Benutzung des Programms eingehen.
Im Folgenden also die verschiedenen Schritte zur Installation, Einrichtung des Kontos und Nutzung des Tools unter Ubuntu. Natürlich lässt sich twidge auch auf anderen GNU/Linux-Distris benutzen, allerdings gestaltet sich die Installation dort anders.

Installation

Twidge ist bereits in den Paketquellen enthalten. Es reicht also ein

sudo apt-get install twidge

zur Installation aus.

Einrichtung

Mit dem Kommando „twidge setup“ lässt sich das eigene Twitterkonto einrichten.
Einrichten des Kontos

Nachdem der Zugriff auf das Konto über den Link gestattet wurde, bekommt man eine PIN angezeigt, welche nun in die Konsole eingefügt werden muss. Jetzt noch bestätigen und das Konto ist eingerichtet.

Benutzung

Hier mal eine kleine Auflistung der wichtigsten Befehle.

twidge update:
Eigenen Tweet verfassen. Nachricht schreiben und nochmals mit Enter bestätigen.
Der erstellte Tweet auf twitter.comVerfassen eines Tweets

 

 

twidge lsrecent:
Zeigt die 20 letzten Updates aus der Following-Liste.

lsrecent zeigt die letzten Updates aus deiner Following-Liste

twidge lsreplies:
Zeigt alle Replies an, die an einen gingen.

twidge lsdm:
Eingegangene Direktnachrichten anzeigen lassen.

twidge lscommands:
Zeigt die möglichen Befehle an.

Probiert das Tool einfach mal aus. Es macht richtig Spaß, von der Kommandozeile aus zu twittern😉

Über m4gu5

Geek/Nerd, Level 12 Paladin, Linux-User
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7 Antworten zu [GNU/Linux] Twitter-Client für’s Terminal

  1. m4gu5 schreibt:

    Noch eine kleine Ergänzung:
    Wenn nach dem Ausführen von apt-get update ein Fehler wegen Signaturen kommt, einfach folgenden Befehl ausführen (ohne Anführungszeichen):
    „gpg –keyserver keyserver.ubuntu.com –recv-keys AED4B06F473041FA && gpg –export -a AED4B06F473041FA | sudo apt-key add -“

    VG,
    m4gu5

  2. bitowl schreibt:

    Und da wollte ich das gerade ausprobieren, da funktioniert Twitter nicht mehr😦
    Ich hatte früher ein ähnliches Tool, dass aber nicht über Befehle, sondern über ein Programm mit eigener Eingabe lief (hat mich nicht so überzeugt.)
    Muss ich wohl mit dem Testen warten, bis Twitter wieder läuft😦

  3. dsiw schreibt:

    Vielen Dank für die Info! Ich wollte schon immer mal über die Konsole twittern und endlich funktioniert das. Mal schauen, wie es mit einer Automatisierung in einem Skript ausschaut…

  4. m4gu5 schreibt:

    Automatisierung dürfte kein Problem sein, z.B. :
    while [ 1 ];do twidge lsrecent;echo „——————————————„;echo -e „\n\n\n\n“;sleep 60;done <– Lässt sich dann mit Strg+C beenden. Oder man schreibt sich eben ein kleines Skript außenrum, damit es etwas komfortabler ist.

    VG,
    m4gu5

    • dsiw schreibt:

      Danke! Aber ich dachte eher an ein automatisches Update eines Tweets. Um zu Updaten muss ich ja „twidge update“ eingeben, gefolgt von einem dem Text und einem weiteren . Kann ich für die s „\n“ benutzen?

      • dsiw schreibt:

        Ich habe gerade gelesen „twidge update –help“, dass man verschiedene Eingabeformen nutzen kann. Z.B. twigde update „neuer Tweet“ oder echo „neuer Tweet“ | twidge update. Trotzdem danke!

  5. Pingback: Kostenloses Überwachungssystem mit Linux | m4gu5

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